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Informationsmaterial zum Thema Schweißdrüsenentfernung bei Hyperhidrose

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0800 / 678 45 65 (aus DE) oder 0800 - 100 929 (aus AT, CH)

 

 

Schweißdrüsen absaugen Kassel vom Facharzt für Plastische Chirurgie

Eine neue Behandlungsform des übermäßigen Schwitzens im Achselhöhlenbereich (Hyperhidrosis axillaris) ist die Saugküretage. Sie wird erst seit wenigen Jahren an einzelnen Zentren in Deutschland durchgeführt.

Wie schon der Name nahe legt handelt es sich bei diesem operativen Verfahren um eine Kombination einer Curettage und Liposuction. Zielorgane sind die im tieferen Bereich der Lederhaut sitzenden Schweißdrüsen bzw. die an sie heranführenden Fasern des autonomen Nervensystems. Es wird das Gewebe unter der Lederhaut mit den in ihr enthaltenen o.g. Strukturen der Achselhöhlen abgesaugt.

Minimalziel der Behandlung ist eine Normalisierung des Schwitzens. Dies wäre aus unserer Sicht dann erreicht, wenn die Patienten dann noch Achselschweiß haben, wenn dies auch bei Menschen ohne Hyperhidrose der Fall wäre. Im Extremfall sind die Patienten nach der Behandlung selbst bei körperlicher oder seelischer Belastung vollkommen trocken.

Die Saugküretage ist bei entsprechender Operationstechnik aus unserer Sicht derzeit der beste Kompromiss zwischen erzielbarer Verbesserung des Schwitzens, Größe der entstehenden Narben, Nachhaltigkeit des Therapieerfolgs und Komplikationsmöglichkeiten für den Patienten. Obwohl das Verfahren als solches in den Händen eines erfahrenen Operateurs relativ unproblematisch ist, kommt es für den Therapieerfolg auf die Details der OP-Technik an.

Operationstechnik:


Die Saugküretage kann im Tumeszenzverfahren nach Klein durchgeführt werden, eine Vollnarkose oder ein stationärer Aufenthalt ist im Regelfall nicht notwendig.

Die Patienten sollten sich am Vorabend und Morgen der Operation duschen. Weiterhin sollten Sie am Tage vor der Operation sich unter den Achseln rasieren.

Es werden an 3 – 4 Stellen kleine Quaddeln mit örtlicher Betäubung gesetzt. Nach sparsamer Inzision der Haut an diesen Stellen wird eine Liposuctionsübliche Auffüllkanüle ins Unterhautfettgewebe eingebracht und die entsprechende Lösung injeziert.

Nach einer Einwirkdauer von 30 Minuten wird die Absaugkanüle eingebracht und die Flüssigkeit entsprechend abgesaugt.

Im Anschluss an die Behandlung wird ein komprimierender, saugfähiger Druckverband angelegt. Sie müssen diesen ein bis zwei Tage tragen und das saugfähige Material regelmäßig wechseln.

Das Tragen eines engen Kleidungsstücks und der normalen Kleidung hilft in der Regel in ausreichendem Maß um einer Serombildung entgegenzuwirken (z.B. atmungsaktive Sportbekleidung, Aerobic- oder Radlershirts). Auf sportliche Aktivitäten sollte für 4 – 6 Wochen verzichtet werden.

Komplikationsmöglichkeiten:

Aufgrund der geringen Größe der Inzisionen sind Wundheilungsstörungen selten. Theoretisch sind zwar alle postoperativ möglichen Komplikationen denkbar. Erfahrungsgemäß finden sich im postoperativen Verlauf jedoch nur Schwellungen, Hämatome, gelegentliche Rötungen im Bereich der Hautinzisionen sowie ein länger anhaltendes Taubheitsgefühl der Haut im Bereich der Achselhöhlen.

Aufgrund des radikalen Herangehens an die Unterseite der Lederhaut kann es zu einzelnen Hautschädigungen kommen. Falls dies auftritt handelt es sich aber in den meisten Fällen lediglich um eine Krustenbildung die nach einigen Tagen abfällt. Aus diesem Grund klären wir die Patienten auch über das Auftreten einer Hautnekrose auf.

Das in der Tumeszenslösung enthaltene Lidocain kann sehr selten durch die Weichteile der Achselhöhle bis zum Bereich des Plexus brachialis diffundieren. Sollte dies der Fall sein, kann es zu vorübergehenden Lähmungserscheinungen im Versorgungsgebiet des Plexus brachialis kommen.

Zusammenfassung:

Die Saugküretage ist das derzeit sinnvollste operative Verfahren zur Behandlung der primären Hyperhidrose. Die Beeinträchtigung ist für den Patienten im Vergleich zu früheren operativen Verfahren erheblich geringer. Bei körperlich nicht all zu anstrengender Tätigkeit ist schon nach wenigen Tagen die Rückkehr in das Berufsleben möglich.

Ausschlaggebend für einen Therapieerfolg bei diesem Verfahren ist die ausreichende Radikalität der Absaugung und Curetage an der Unterfläche der Lederhaut.

 

Die Kosten für eine Behandlung beider Achseln können erst nach einer Untersuchung durch einen unserer Fachärzte für Plastische Chirurgie genau definiert werden. Sie bewegen sich zwischen EUR 1.500,- und EUR 2.000,-.

Welche Qualifikation besitzen unsere Ärzte?

Bei uns wird die Schweißdrüsenabsaugung nur durch Fachärzte für Plastische Chirurgie durchgeführt, die auf ästhetische Operationen spezialisiert sind. Sie sind Mitglieder in der Deutschen Gesellschaft der Plastischen Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen DGPRÄC (ehemals Vereinigung der Deutschen Plastische Chirurgen (VDPC)) und in weiteren Fachgesellschaften (Details). Weiterhin besitzen Sie jahrelange Erfahrung und regelmäßige Weiterbildung.

Die Beratung wird immer vom Operateur durchgeführt.

Die Qualifikation und die langjährige Erfahrung sorgen für die größtmöglichste Sicherheit und Qualität.

Wir überprüfen alle angeschlossenen Partner vor und während der Zusammenarbeit (Details).

Was kostet eine Beratung und wann kann ich mich beraten lassen?

Unsere Fachärzte für Plastische Chirurgie beraten Sie nach Terminabsprache in einem individuellen Beratungstermin über Ihre Möglichkeiten. Das Beratungsgespräch ist bei uns kostenlos.

Wer trägt die Kosten für einen Eingriff?

Die Kosten für einen Eingriff müssen in den meisten Fällen durch den Patienten selbst getragen werden. Der Kostenrahmen bewegt sich je nach Aufwand zwischen EUR 1200,- und EUR 2000,- inkl. aller Nebenkosten (Anästhesie, Verbandsmaterial, OP-Vor- und Nachsorge, etc.).

Falls Sie die Behandlungskosten finanzieren lassen wollen, so wird dies über unsere Partnerbanken realisiert (Bonität vorausgesetzt) (Details).


Informationsmaterial zum Thema Schweißdrüsenentfernung bei Hyperhidrose

Informationen und kostenfreier Beratungstermin zum Schweißdrüsen absaugen Kassel:
+49 (0) 561- 598 800 00 oder 0800 - 678 45 65 (aus DE)
oder 0800 - 100 929 (aus AT, CH)

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