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Fragen
und Antworten zur Bauchdeckenplastik (Bauchdeckenstraffung)

Wie
wird eine Bauchdeckenstraffung durchgeführt?
Das übermäßige und erschlaffte
Haut- und Fettgewebe wird exakt vermessen und operativ entfernt. Die dabei
notwendigen Schnitte werden so geführt, dass die unvermeidbare Narbenbildung
möglichst unauffällig bleibt. Zusätzlich kann die ästhetische
Körperkontur bei dem Eingriff durch gezielte Fettabsaugung angrenzender
Bereiche verbessert werden. Bevor Sie sich zu einer derartigen Operation
entschließen, sollten Sie sich ausführlich mit Ihrem Chirurgen
beraten, welche Ergebnisse unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen
Vorstellungen und körperlichen Voraussetzungen erzielt werden können.
Wie lange dauert der stationäre Aufenthalt bei einer Bauchdeckenstraffung und welche Narkose wird
angewendet?
In
der Regel sind eine Vollnarkose und ein stationärer Krankenhausaufenthalt
erforderlich. Dieser beträgt je nach Ausdehnung der operierten Bereiche
zwischen 1 und 3 Tagen. Nur kleinere Hautstraffungen können auch
in örtlicher Betäubung und ambulant vorgenommen werden.
Was ist vor der Bauchdeckenstraffung zu beachten?
Vor
einer operativen Haut- und Fettentfernung sollten alle anderen Möglichkeiten
zu einer Gewichtsabnahme ausgeschöpft sein. Je näher Sie Ihrem
Idealgewicht sind, umso günstiger ist das Operationsergebnis. Ihre
Haut können Sie vor der Operation durch besondere Pflege schützen
und die Durchblutung durch kaltes Abduschen anregen. Bei Hautentzündungen
muss eine Vorbehandlung erfolgen, die Sie problemlos selbst durchführen
können. Außerdem sollten Sie für die Dauer von 14 Tagen
vor der Operation keine Schmerzmittel wie z.B. Aspirin einnehmen, da diese
die Blutgerinnung verzögern. Auch auf Alkohol, Schlafmittel und Nikotin
sollten Sie weitgehend verzichten.
Wie
verläuft eine Bauchdeckenstraffung?
Bevor
der Anästhesist die Narkose einleitet, werden die Bereiche, die entfernt
werden sollen, vermessen und markiert. Die Haut wird zur OP-Vorbereitung
mehrfach desinfiziert. Durch gefäßaktive Lösungen kann
die Blutung während der Operation stark vermindert werden. Überschüssige
Haut und darunter liegendes Fettgewebe werden entfernt. Häufig können
die gelockerten Bauchdecken gestrafft werden, damit die Taille schlanker
und der Bauch fester wird. Mit dem Vernähen der Wundränder wird
die verbliebene Haut gestrafft. Damit sich keine Blutergüsse oder
Wundsekrete stauen, werden für ein bis zwei Tage Vakuumschläuche
(Redondrainagen) gelegt. Noch in Narkose wird der Verband fertig angelegt.
Sie bekommen einen Bauchgurt angelegt, der die Heilung fördert und
die Narbenbildung positiv beeinflußt. Bei der Bauchstraffung wird
häufig die gesamte Haut zwischen Nabel und Schamhügel entfernt
und die gerade Bauchmuskulatur in der Mittellinie gestrafft, um eine optimale
Kontur zu erlangen. Dann muss auch der Nabel in die gestraffte Haut neu
eingenäht werden. Die Schnittführung wird mit Ihnen individuell
abgestimmt.
Welche Risiken sind bei einer Bauchdeckenstraffung zu beachten?
Leiden
Sie unter Gefäßerkrankungen, Venenstauung oder Blutgerinnseln
(Thrombosen, Embolien), müssen besondere Vorsichtsmaßnahmen
getroffen werden. Allergien gegen Medikamente, Pflaster oder Salben sollten
Sie in jedem Fall mitteilen, ebenso wie andere Erkrankungen und regelmäßigen
Medikamentengebrauch. Vor der Operation werden Ihr Blutbild und die Blutgerinnung,
vor Narkosen auch das Herz (EKG) und die Lunge (Röntgen), untersucht.
Ist eine Nachbehandlung erforderlich?
Die
Ausheilung ist durch eine Hautpflege, z.B. mit Panthenol-Salben, und durch
leichte Kompression mit Stützstrumpfhosen oder Kompressswäsche
zu unterstützen. Diese sollten Sie 6 Wochen lang tragen. Mit kalten
Duschen können Sie die Durchblutung anregen und die Heilung unterstützen.
Resorbierbare Hautnähte lösen sich selbst auf, andere Fäden
werden nach 3 Wochen entfernt. Über weitere Maßnahmen zu Ihrer
individuellen Nachbehandlung werden Sie vor der Klinikentlassung informiert.
Was ist nach der Bauchdeckenstraffung zu beachten?
In
den ersten Tagen sollten Sie sich vorsichtig bewegen und übermäßige
ruckartige Spannungen der Nahtlinien vermeiden. Ihre Arbeitsfähigkeit
ist meistens nach ca. 3 Wochen wiedererlangt. Sportliche Aktivitäten
können nach 6 Wochen langsam gesteigert werden.
Was zeichnet unsere Fachärzte
aus?
Die
Suche nach einem kompetenten Arzt ist eine sehr heikle und schwierige
Angelegenheit. Daher sollten Sie immer auf die Qualifikation und Erfahrung
des Arztes achten.
Unsere angeschlossenen Fachärzte und
Fachkliniken, die Bauchdeckenstraffungen durchführen, sind speziell
ausgebildet und verfügen über sehr viel Erfahrung. Dadurch haben
Sie die größtmöglichste Sicherheit.
Wodurch
unterscheiden sich die Angebote zur Bauchdeckenstraffung?
Wann
kann ich mich beraten lassen und was kostet die Beratung?
Wir stehen Ihnen gerne
auch unter unserer
kostenfreien Hotline unter 0800 - 678 45 65
für weitere Informationen und kostenfreie Beratung für Ihre Bauchdeckenstraffung vom Facharzt
zur Verfügung.

Informationsmaterial zum Thema Bauchdeckenstraffung
Unsere Fachärzte für Plastische Chirurgie finden Sie in:
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